Tag der
offenen Tür auf dem Campus Garching
Fakultät für Informatik
am 15. Oktober 2006, 10 – 17 Uhr
Große Plakatausstellung mit Führung
Das Deutsche Forschungsnetz (DFN) ist das von der Wissenschaft selbst verwaltete Hochleistungsnetz für Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Es verbindet Hochschulen und Forschungseinrichtungen miteinander und unterstützt die Entwicklung und Erprobung neuer Anwendungen für das Internet. Informatiker der TU München haben das Deutsche Forschungsnetz maßgeblich mit aufgebaut. Die Plakatausstellung wird am 15.10.2006 zum Tag der offenen Tür am Campus Garching eröffnet und wird bis Ende Oktober in der Magistrale im Gebäude der Fakultät für Informatik der TU München zu sehen sein.
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Vortrag
In diesem Vortrag werden die vielen Möglichkeiten der Exellenzförderung für Studierende an der Fakultät für Informatik der TU München vorgestellt
Große Kunstausstellung
Die Informatik wird in der Öffentlichkeit nicht selten als abstrakte und rein technische Wissenschaft wahrgenommen. Kreativität und Ästhetik scheinen dabei eher nebensächlich und treten anstelle von Programmiercode und Serverschränken in den Hintergrund.
Diese Tatsache haben sich vier Künstler aus München und Nürnberg zum Anlass genommen, beim Tag der offenen Tür im Campus Garching eine Verbindung zwischen Informatik und Kunst herzustellen. In unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen präsentieren sie eigene Arbeiten über Aspekte der Informatik in Forschung und Lehre sowie deren Wirkung im kreativen Kontext.Den räumlichen Akzent schließlich setzt die Nürnberger Künstlerin Joanna Maxellon (Akademie der bildenden Künste, Nürnberg) mit einer Installation „Lehre Technik Zeiträume“, eine räumliche Komposition von Technik und Lehre.
Die Ausstellung findet am 15.10.2006 in der Magistrale des Instituts für Mathematik und Informatik statt.
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Projektausstellungen
Aus der wunderbaren Welt der numerischen Simulation: Vorführung von Computeranimationen, die Methoden, Ergebnisse und Einsatzmöglichkeiten der Simulation technisch-wissenschaftlicher Prozesse auf dem Rechner aufzeigen.
Vortrag um 12:30 Uhr
Exzellenzförderung im Informatikstudium
Prof. Dr. Ernst W. Mayr
Ort: Hörsaal 2In diesem Vortrag werden die vielen Möglichkeiten der Exzellenzförderung für die studierende an der Fakultät für Informatik der TU München vorgestellt.
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Der Informatik-Lehrstuhl für Bildverstehen und Wissensbasierte Systeme an der TU München führt derzeit ein Projekt durch, um das Spielgeschehen in Fußballspielen automatisch zu analysieren. Kompetente, automatisierte Analyse eines Fußballspiels bedeutet, die Bewegungsdaten von Spielern und Ball auszuwerten. Dazu werden Videos von Fußballspielen analysiert und die Positionen der Spieler extrahiert. Die so gewonnenen Daten werden zum Aufbau von Spielanalysemodellen benutzt, die den Interaktions- und Prozesscharakter des Fußballspiels repräsentieren und das Geschehen im Kontext von Spielsituationen bewerten. Insbesondere werden Spiele der WM2006 "mit den Augen von Fußballtrainern" erfasst und "mit den Konzepten von Fußballexperten" beschrieben.
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Prof. Dr. Michael Gerndt, Lehrstuhl von Prof. Dr. Arndt Bode
Supercomputer, also Rechner der jeweils höchsten Leistungsklasse, werden in Forschung und Industrie zur Durchführung komplexer Simulationen eingesetzt. Die hohe Rechenleistung ergibt sich aus der parallelen Bearbeitung einer Aufgabe durch viele tausend Prozessoren. Im Rahmen der Ausstellung wird der sich ergebende Geschwindigkeitsvorteil anhand der Berechnung der Mandelbrotmenge, eines so genannten „Apfelmännchens“, demonstriert. Für die Berechnungen wird das neue Hochleistungsrechencluster des Instituts für Informatik verwendet.
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Durch den intensiven Datenaustausch beispielsweise beim E-Commerce über öffentliche Netzwerke wie Internet oder Handy wird Verschlüsselungssoftware immer wichtiger, um die persönlichen Daten zu schützen. Es haben sich Public-Key Kryptosysteme durchgesetzt, die auf sogenannten elliptischen Kurven basieren; sie zählen bereits heute zum Standard in vielen Produkten. Elliptische Kurven sind geometrische Objekte, die eine komplexe Arithmetik (Addition) beinhalten, welche zum Ver- und Entschlüsseln der Daten benutzt wird. Eine Weiterentwicklung stellen sogenannte Hyperelliptische Kurven-
Kryptosysteme dar. Neben den Sicherheitsaspekten spielt vor allem auch die Effizienz der Arithmetik eine zentrale Rolle: Ver- und Entschlüsselung sollten nach Möglichkeit ohne nennenswerten Zeitverlust vonstatten gehen. Das Projekt beschäftigt sich mit alternativen Zugängen zu Hyperelliptischen Kurven-Kryptosystemen im Hinblick auf eine Verbesserung der Effizienz der Ver- und Entschlüsselungsprozeduren.
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Die Funktion eines Proteins wird maßgeblich von seiner Form bestimmt. Daher sind Methoden zur Identifikation struktureller Ähnlichkeiten wichtig, um z.B. Nebenwirkungen von neuen Medikamenten besser abschätzen zu können. Wir stellen PAST vor, ein Tool zur schnellem Suche ähnlicher Teilstrukturen in großen Proteinstrukturdatenbanken.
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Dank der Verwendung neuer Technologien in der biologischen Forschung kann die Aktivität sehr vieler Gene eines Organismus parallel und mit einiger Präzision beobachtet werden. Die dabei entstehenden Datenmengen sind so unübersichtlich groß, dass für die Analyse der in diesen Daten verborgenen Strukturen sehr effiziente Algorithmen benötigt werden. Teilweise erfordern solche Berechnungen auch den Einsatz massiv paralleler Rechner. Dies ist Gegenstand des hier präsentierten Forschungsprojekts.
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Hier sehen Sie interaktive Techniken der Computer Grafik und der wissenschaftlichen Visualisierung. Die Demonstrationen umfassen neben Anwendungen aus der Medizin und den Ingenieurswissenschaften auch Darstellungsmethoden aus dem Bereichen Computerspiele und Virtual Reality. Die Demonstrationen inklusive Vorträge werden stündlich im Labor Raum 02.13.26 stattfinden (2. Obergeschoss).
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Hier sehen Sie aktuelle Projekte aus dem Bereich Computer Vision, Augmented Reality (Erweiterte Realität) und deren Anwendung in der Medizin. Livedemos zeigen die Möglichkeit, mittels Kameras Objekte zu verfolgen, ihre Position im dreidimensionalen Raum zu bestimmen und diese Information für Benutzerinteraktionen zu verwenden. Eine Auswahl aktueller Arbeiten gibt es unter http://campar.in.tum.de/Chair/ResearchIssueComputerVision.
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In der erweiterten Realität ist nicht nur die reale Umgebung sichtbar, sondern mit Hilfe einer halbtransparenten Datenbrille zusätzlich Computerdaten in drei dimensionaler Form. So können beispielsweise Ärzte, Architekten, Bauarbeiter und Werker in einer Fabrikhalle ihren gewohnten Aufgaben nachgehen, während sie zusätzliche Informationen wie Arbeitsanleitungen oder Objektbezeichnungen auf bzw. neben ihren Werkzeugen eingeblendet sehen. Live-Demonstrationen und Videos veranschaulichen die Welt der erweiterten Realität.
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Jährlich werden in Deutschland 133 Millionen Fahrten mit dem Auto durchgeführt. Das bedeutet für die Autofahrer sehr viel Zeit, die im Rahmen heutiger Angebote kaum effektiv und effizient zu nutzen ist. Für Anbieter von Diensten und die beteiligten Wertschöpfungsakteure ergibt sich dadurch ein erhebliches Potential und das will MACS verwertbar machen. Zentrales Forschungsziel von MACS ist es, einen konkreten personenbezogenen Dienst auszuwählen, zu konzipieren und informationstechnisch umzusetzen, der die Potenziale innovativer Nutzerinterfaces und breitbandiger Datenübertragungstechnologien nutzt und den speziellen Sicherheitsanforderungen der Fahrsituation Rechnung trägt. Der dabei entstandene Dienst MACS MyNews bietet dem Fahrer die Möglichkeit, sich während der Fahrt personalisierte Nachrichten vorlesen zu lassen. Die aktuellen Daten werden dabei über DAB und GSM in das Fahrzeug gesendet und können dort bequem über Sprachsteuerung – alternativ auch manuell – bedient werden. Der große Vorteil dabei: der Dienst ist in hohem Maß personalisierbar und interaktiv. Informationsüberfluss und Redundanzen werden so verhindert. Die Auswahl des Dienstes trägt vor allem der Kundennachfrage nach aktuellen Informationen Rechnung.
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Führung
wichtiger Hinweis: Der Rundgang durch die Bibliothek ist Teil der Führung durch das Gebäude.Michael Herrmann, Rechnerbetriebsgruppe
Großzügige Glasflächen, Kunst am Bau, gut ausgestattete Bibliothek und innovative Technik: Ein Gang durch das neue Gebäude der Informatik und Mathematik zeigt die moderne Architektur. Das Gebäude ist mit modernster Vernetzungstechnik ausgestattet. Die Rechnerbetriebsgruppe zeigt während der Führung in der Netzwerkzentrale die Hochleistungsglasfaservernetzung des Neubaus, das Funk-LAN (Local Area Network), die Informatik-Halle und die Serverräume. (Dauer: ca. 1 Stunde)
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Ein Mitarbeiter der Bibliothek wird Ihnen in einer ca. halbstündigen Führung die Bibliothek Mathematik/Informatik vorstellen.
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Sonstiges
Die Mitarbeiter der Bibliothek Mathematik/Informatik sind am Tag der offenen Tür für Sie da.
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Copyright
Fakultät
für Informatik